What’s New, Pussycat?

Umgezogen in eine neue Stadt, in der niemand bekannt und alles neu ist, sieht man sich schnell mal als einsame Katzenfrau sterben. Gott sei Dank treffen auch die größten Einsiedler verwandte Seelen und statt echte Katze anzuschaffen, kann man Neko Atsume spielen.

Neko Atsume

Eines vorweg: Alle Texte und Beschreibungen im Spiel sind auf Japanisch. Gott sei Dank ist das Spielprinzip des Katzenladysimulators aber auch ohne Text schnell erfasst. In eurem kleinen Garten platziert ihr Spielzeug und Futter, das Kätzchen anlockt. Als Dank für Brot und Spiele hinterlassen eure felinen Freunde Sardinen in Gold und Silber, mit denen ihr wiederum noch mehr Futter und Spielzeug kaufen könnt.

Neben der Erkenntnis, dass Katzen pelzige Opportunisten zu sein scheinen, bietet Neko Atsume vor allem kurzweilige Unterhaltung. In den letzten Wochen habe ich mich immer wieder dabei erwischt, wie ich in kleinen Arbeitspausen meine Katzen fotografiert, gefüttert oder einfach nur kurz beobachtet habe.

Neko Atsume

Besonderes Spielzeug lockt nämlich besonders süße Katzen an: Ein Baseball eine Baseball-Katze, eine Mausattrappe den gestiefelten Kater und man munkelt sogar, dass sogar eine Anna-Wintour-Katze vorbeikommt, wenn man lange genug wartet. Diese kleinen Besonderheiten gemischt mit dem Comicstil des Spiels machen den größten Reiz von Neko Atsume aus.

Fazit

Neko Atsume ist kein episches Spiel, das euer Leben verändert. Aber seit ich das Spiel installiert habe, finden sich 150 Screenshots meiner Kätzchen auf meinem Telefon und sogar meinem Chef habe ich meine Katzenarmee gezeigt. Das Spiel unterhält, ohne euch Stunden an den Bildschirm zu binden. Perfekter Alltagsbegleiter also – nicht nur für Katzenfrauen.


Über die Autorin:

Ana Grujic ist eine katzenfreundliche Spielerin, die nicht nur für das Continue Magazin schreibt, sondern auch auf dem Smart am Limit Blog und auf twitter zu lesen ist. Miau! Die Unterhaltung in den Bildern führte sie übrigens mit einem anderen ganz duften Typen, den ihr ebenfalls noch kennen solltet. Nennt sich Olima und hat auch eine gruselige japanische Winke-Katze im Wohnzimmer stehen.

Written by: Michael Pölzl

Geschichten-aus-dem-Leben-Erzähler Wenn mein Handy läutet, lese ich zumeist Namen am Display, die mir schlaflose Nächte bereiten werden. Dieses Mal war es aber gar nicht mal so schlimm, denn es ging um ein Projekt, an dem viel Nostalgie hängt und zugleich ein Thema behandelt, welches genau meinen Nerv trifft: Videospiele! Meine Laufbahn in der Branche hat nun doch schon einige Jahre am Rücken und auch diesmal konnte ich nicht "Nein" sagen. Das Extraleben musste abermals eingeworfen werden und Continue wurde endlich Realität. Aber was mache ich hier eigentlich? Nunja, ich werde mein Auge auf alle technischen Dinge hier werfen und wohl auch das ein oder andere Mal über meine Geschichten aus dem Videospielleben erzählen. Und davon habe ich viele auf Lager, stay tuned! Ach und Leserpost ist natürlich immer willkommen: poelzl@continue-magazin.at