Splatoon Direct

Farbenfrohe Tintenfisch-Infos aus der heutigen Direct: Eine zeitlich begrenzte Demo, kommende (kostenlose!) Updates und mehr Informationen zu Waffen, Modis und der Einzelspielerkampagne von Splatoon.

Ihr dachtet, ihr wüsstet bereits alles über Nintendos kommenden Farbkleks-Shooter? Falsch gedacht! Denn obgleich wir schon unzählige Previews und Infohäppchen serviert bekamen, hat Big N heute auch noch den letzten Tropfen Farbe rausgepresst. Die Direct rund um Splatoon (hier nachzuschauen) blieb aber nicht nur der grauen Theorie vorbehalten, am kommenden Samstag dürft ihr selber für ein paar Stündchen den Pinsel zücken. Aber alles der Reihe nach, die ganzen Farbwitze sind mir auch schon ausgegangen.

Nintendo’sche Shooterinterpretation

Nachdem wir erneut die Einzelheiten des Movements und der Revierkämpfe erklärt sowie eine Handvoll detailverliebte Maps und allerlei Accessoires für die putzigen Tintenfische gezeigt bekamen, ging es auf nach Inkopolis, dem Zentrum aller Modi, Bekleidungs- und Waffengeschäfte.

Je höher wir durch Siege aufsteigen, desto mehr Gold verdienen wir, das für Hüte und Hosen als auch in Waffen investiert werden kann. Ersteres beeinflusst etwa die Laufgeschwindigkeit unseres Inklings, letzteres spezialisiert uns im Farbgefecht. Wenn euch Begriffe wie Kleckser, Airbrush, Platscher, E-liter 3K oder auch Klecksroller vor ein Rätsel stellen, lösen wir es doch gleich: Splatoon spielt auch hier mit dem Repertoire herkömmlicher Shooter. Vom Standard-Gewehr über ein Sniper-Rifle bis hin zur Shotgun ist alles mit an Board und je nach Einsatzzweck und Spielstil mehr oder minder nützlich. In jedem Fall verspricht das Gezeigte unheimlich viel Spaß. Zusammen mit ein paar Haftbomben, die zu den Sekundärwaffen zählen, und etwa einer ferngesteuerten Rakete, Gattung der Spezialwaffen, formt ihr euer Waffenset, das ihr in ein Gefecht mitnehmt. Die Auswahl ist reichhaltig und sollte euch einige Zeit beschäftigten, denn nur mit der richtigen Portion an Waffenkenntnis, lässt sich das Spielfeld ungestört mit Farbe zu kleistern.

Zu bunt um wahr zu sein, oder? // Quelle: Nintendo

Zu bunt um wahr zu sein, oder? // Quelle: Nintendo

Offline, Online & kostenlose DLCs

Auch die Story zum Singleplayer wurde offengelegt: Oktopusse haben einen Elektrowels stibitzt, das wiederum schmeckt dem zerzausten Käpt’n Kuttelfisch ganz und gar nicht. Also beauftragt er die Tintenfische ihn aus den feindlichen Tentakeln zu befreien. In den einzelnen Leveln müssen Rätsel mit Farbe gelöst und Feinde mit derselben beschossen werden, auch größere Bossgegner gab’s zu sehen. Das Gesamtpaket könnte für Einzelspieler stimmen, wenn man in guter Mario-Manier den Schwierigkeits- und Unterhaltungsgrad langsam anschraubt. Auf den Umfang wurde leider nicht näher eingegangen, ein Test von uns wird es aber hoffentlich bald klären.

Abseits der Kampagne und den Reviergefechten, eignet sich der lokale Multiplayermodus zum Einspielen und Kennenlernen. Einmal der Herausforderung gewachsen, dürft ihr online (mit Freuden im Team) gegen andere Spieler antreten. Die Krönung stellt ein Rangkampf dar, der ab Spielerstufe 10 bereitsteht und mehrere exklusive Modi besitzt: Darunter etwa „Herrschaft“, wo Teams bestimmte Bereiche verteidigen müssen.

Nach dem Release ist mit viel Content zu rechnen, der kostenlos daherkommen soll. Neue Arenen, Maps und Ausrüstung werden im Wochentakt veröffentlicht, auch ein weiterer Modus namens Turm-Kommando, das einem umgekehrten Tauziehen gleicht, steht bereits in den Startlöchern. Zu einem weiteren namens „Operation Goldfisch“ hält man sich noch bedeckt, dieser soll zusammen mit einem Matchmaking für Teams und weiteren Features mit einem großes Update im August folgen.

Begrenztes Farberlebnis am Wochenende

Zum Abschluss wurde das zauberhafte Wort ausgesprochen, nachdem sich einige sehnten: Demo! Doch leider nicht im traditionellem Sinn, Nintendo lässt euch am kommenden Samstag von 5-6, 13-14 und 21-22 Uhr in Splatoon reinschnuppern und die ersten Revierkämpfe austragen. Nutzt diese drei Stunden, denn die quirlige Kleckserei sieht nicht nur nach viel Spaß aus, sondern verspricht durch weitere Contentlieferungen auch noch gehörige Langzeitmotivation!

Wir werden in jedem Fall eine der drei Stunden nutzen, um vor allem das Gamepad auf Shootertauglichkeit zu testen. Haut es uns aus den Farbeimern, gibt’s auch noch einen kleinen Erfahrungsbericht samt flachen, aber passenden Witzen hierzu – versprochen!

Written by: Christoph Liedtke

Luftpolsterzerdrücker Vor über 20 Jahren entstand die Liebe zu Videospielen – SNES sei Dank. Es dauerte einige Zeit, bis ich auch der Hardware verfallen war. Nach Jahren der nerdigen Bildung mit diversen Spiele- und Technikmagazinen, entschloss ich mich 2012 erstmals über meine Passion zu schreiben. Es folgte ein Blog, ein Volontariat bei consol.AT sowie Gamers.at und derzeit schreibe ich als freier Redakteur für E-MEDIA. Um die Zeit neben Artikeln, Studium, Freundin und Hündin noch weiter zu dezimieren, entstand parallel unser Projekt namens CONTINUE, denn Videospiele und Technik dürfen niemals zu kurz kommen! Fragen, Anregungen, Feedback oder harsche Kritik bitte an: liedtke@continue-magazin.at Danke für’s Lesen und auf bald.