Serientipp: Mr. Robot

Als leidenschaftlich technisch versiertes Individuum auf diesem Planeten ächze ich nach jedem Film oder jeder Serie, die auch nur tangential mit Programmier- oder Hackingthemen angehaucht ist. Wenn jedoch in Filmen, wie beispielsweise Swordfish, IP-Adressen mit 315.x.x.x beginnen, kommt mir gelinde gesagt das Kotzen. Mr. Robot macht hingegen alles wieder gut. Und wie!

Ihr verfolgt die Handlung von Elliot, einem jungen Programmierer mit den ein oder anderen Persönlichkeitsmacken. Immer wieder greift er zu Drogen, um sich selbst von seinen Störungen zu distanzieren. Tagsüber arbeitet er für ein IT-Sicherheitsfirma, die für den Schutz der Forma E Corp zuständig ist, dem größten Konglomerat der Welt. Wenn sich der Arbeitstag jedoch dem Ende zuneigt, hackt Elliot gerne auch mal die Computer und Social Media Accounts seiner Mitmenschen. Wissen ist Macht. Elliot selbst rechtfertigt sich aber damit, alle vor größeren Übeln schützen zu wollen. Als eines Tages ein mysteriöser Mr. Robot seinen Weg kreuzt, um ihn zu rekrutieren, erfährt unser Protagonist von einer anarchistischen Hackergruppe namens fsociety, die E Corp zu Fall bringen will. Der Superriese hält unzählige digital gespeicherte Kredite, sodass eine Löschung dieser das gesamte Finanzsystem der Welt in die Knie zwingen würde. Anfangs noch etwas skeptisch und im Clinch mit Mr. Robot schließt er sich der Gruppe dann doch noch an und entwickelt gemeinsam einen Plan, das Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Die Serie geht dabei sehr realistisch vor. Sie lehnt sich ein wenig an die Aktivitäten von bekannten Hacker-Gruppen an und bietet auch eine sehr glaubwürdige Darstellung dieser Szene. Die visuelle Ästhetik der Serie schafft es genau so, wie die etwas melancholische Stimmung, den Charakter und sein Vorhaben immersiv zu vermitteln. Eine absolute Empfehlung für jeden Thriller-Fan, der auch mit der Materie etwas anzufangen weiß!

Ihr könnt euch die gesamte erste Staffel der Serie hier auf Amazon ansehen. Solltet ihr über einen Amazon Prime Account verfügen, sogar ohne weiteren Kosten. Die Serie liegt sowohl in englischer OV, als auch mit deutscher Synchronisation vor.

Mr. Robot

Christian Slater und Rami Malek in ihren besten Rollen

Written by: Michael Pölzl

Geschichten-aus-dem-Leben-Erzähler Wenn mein Handy läutet, lese ich zumeist Namen am Display, die mir schlaflose Nächte bereiten werden. Dieses Mal war es aber gar nicht mal so schlimm, denn es ging um ein Projekt, an dem viel Nostalgie hängt und zugleich ein Thema behandelt, welches genau meinen Nerv trifft: Videospiele! Meine Laufbahn in der Branche hat nun doch schon einige Jahre am Rücken und auch diesmal konnte ich nicht "Nein" sagen. Das Extraleben musste abermals eingeworfen werden und Continue wurde endlich Realität. Aber was mache ich hier eigentlich? Nunja, ich werde mein Auge auf alle technischen Dinge hier werfen und wohl auch das ein oder andere Mal über meine Geschichten aus dem Videospielleben erzählen. Und davon habe ich viele auf Lager, stay tuned! Ach und Leserpost ist natürlich immer willkommen: poelzl@continue-magazin.at

  • CEEA

    Und eine weitere Empfehlung.
    Dann muss die Serie definitiv geschaut werden.

    Derzeit ist noch Star Wars (1-6) dran, vor dem Start von Episode 7.
    Aber danach wird wohl die Serie an der Reihe sein.

    Danke für den Input! 🙂

    • Keine Ursache, ich hab sie jedenfalls verschlungen. Und eine zweite Staffel wurde bereits bestätigt! //mp