Recently Watched: The Breakfast Club

Manche Filme sind so simpel und hinterlassen dennoch einen bleibenden Eindruck. Aber warum eigentlich?

Fünf völlig verschiedene Teenager müssen ganzen einen Samstag lang nachsitzen. Die Gründe jedes einzelnen sind weit gestreut und auch die Schüler selbst könnten unterschiedlicher nicht sein: Da wären ein Sportfanatiker (gespielt von einem blutjungen Emilio Estevez), ein Rebell, ein Streber, eine eingebildete Prinzessin und eine völlig Verrückte, mit einem Hauch von Emo-Look inklusive. Und natürlich nicht zu vergessen: der verdrossene Lehrer, der den ganzen Haufen beaufsichtigt. Kein Reden, kein Herumlungern, keine Ausflüge außerhalb des Saals. Seine Anweisung: still sitzen und einen Aufsatz über sich selbst schreiben. Mal ganz ehrlich: wir haben alle mal die Schulbank gedrückt. Natürlich gibt es den ein oder anderen, der einen feuchten Kehricht auf diese Regeln gibt und die anderen mit reinzieht. Und so nimmt der Film seinen Lauf, man erfährt die Hintergrundgeschichten des chaotischen Gespanns und erlebt auch einige emotionale Ausbrüche von denen, wo man es am wenigsten erwarten würde. Das Leben ist nicht immer einfach und zeichnet uns alle. Vielleicht es es gerade das, was den Film so ausmacht. Jeder wird beleuchtet, es gibt keine „Füll-Charaktere“ und sämtliche Darstellungen sind glaubhaft auf Film gefangen und keineswegs überzeichnet. Clevere Dialoge und lustige Szenen werten den Film ungemein auf und lassen diesen doch sehr gut altern. Es ist ein Teenie-Film der anderen Art. Oft kopiert und nie erreicht. Die 80er haben eben ihren eigenen Charme und natürlich auch die beste Musik, wie der unvergessliche Soundtrack zu The Breakfast Club beweist. Und irgendwie habe ich gerade wieder Lust, nochmals auf Play zu drücken …


Wer uns unterstützen möchte, kann über unseren Amazon-Partnerlink oder direkt über folgende Auswahl einkaufen. Der Preis bleibt unverändert; uns kommt jedoch ein kleiner Betrag zugute, über den wir uns natürlich freuen würden 🙂

Written by: Michael Pölzl

Geschichten-aus-dem-Leben-Erzähler Wenn mein Handy läutet, lese ich zumeist Namen am Display, die mir schlaflose Nächte bereiten werden. Dieses Mal war es aber gar nicht mal so schlimm, denn es ging um ein Projekt, an dem viel Nostalgie hängt und zugleich ein Thema behandelt, welches genau meinen Nerv trifft: Videospiele! Meine Laufbahn in der Branche hat nun doch schon einige Jahre am Rücken und auch diesmal konnte ich nicht "Nein" sagen. Das Extraleben musste abermals eingeworfen werden und Continue wurde endlich Realität. Aber was mache ich hier eigentlich? Nunja, ich werde mein Auge auf alle technischen Dinge hier werfen und wohl auch das ein oder andere Mal über meine Geschichten aus dem Videospielleben erzählen. Und davon habe ich viele auf Lager, stay tuned! Ach und Leserpost ist natürlich immer willkommen: poelzl@continue-magazin.at