God Eater Resurrection

Anime und Monster Hunter Fans aufgepasst: God Eater schickt euch wieder auf Monsterjagd!

In den letzten Jahren hat sich einiges auf dem Anime-Markt getan. Was nicht allzu lange in der Vergangenheit noch als eher unwahrscheinlich galt, ist heutzutage schon fast normal. Immer mehr Anime- und Manga-Adaptionen schaffen es in Form von Videospielen in den Westen. So auch bei God Eater, welches den Sprung vom PSP-Spiel über den Anime wieder zurück auf die PlayStation 4 geschafft hat – und das sogar im Doppelpack. God Eater 2: Rage Burst kommt zusammen mit dem HD-Remake von God Eater Resurrection zum Preis von einem.

Ursprünglich 2010 in Japan als God Eater Burst erschienen, konnte der PSP-Teil damals schon recht ordentlich überzeugen. Nun erschien der Titel unter neuem Namen für die PlayStation 4 und PS Vita zusammen mit aufpolierter Optik, optimierter Kameraführung und einem Online-Coop Modus für bis zu vier Spielern gleichzeitig.

Aber um was geht es eigentlich in God Eater Resurrection? Wir schreiben das Jahr 2071 und der Großteil der Welt wurde von Kreaturen namens Aragami eingenommen. Eine spezielle Organisation – auch als Fenrir bekannt – wurde gegründet, um diesen Kreaturen den Garaus zu machen. Dazu werden eigens angefertigte Waffen – auch God Arcs genannt – aus Zellen dieser Monster gewonnen. Nun liegt es an den God Eatern, euch, die Welt vor dem Schlimmsten zu bewahren.

Der erste Teil ist ein guter Einstieg in die Serie

Der erste Teil ist ein guter Einstieg in die Serie

Wer Monster Hunter gespielt hat, kenn das Konzept. Ihr startet alleine oder mit bis zu drei Begleitern in eine Mission, die euch von der Dame am Schalter aufgetragen wird. Zusammen kämpft ihr gegen die verschiedenen Spezies der Aragami, um am Ende erfolgreich aus einer Mission herauszukommen. Dabei solltet ihr eure Augen nicht nur auf die Monster, sondern auch auf die Items richten, welche ihr durch das Besiegen der Kreaturen, das Aufsammeln am Boden oder dem Abschluss der Missionen erhaltet. Diese qualifizieren sich wiederum für Upgrades an euren Waffen oder Kleidungen, welche ihr craften könnt.

Im Gegensatz zu Monster Hunter wird euch der Umgang mit den Waffen bzw. des gesamten Spielablaufs gut und verständlich erklärt. Wo Monster Hunter scheitert punktet God Eater Resurrection also im großen Stile und sorgt so für jede Menge Spaß von Anfang an. Auf das Kampfgeschehen ist weniger träge und einsteigerfreundlicher. Ihr könnt euren God Arc sowohl für den Nahkampf, als auch Fernkampf nutzen und seid nur einen Knopfdruck davon entfernt. Items lassen sich schnell und unkompliziert einsetzen und auch die Fortbewegung und das Entkommen aus kniffligen Situationen gestaltet sich für meinen Geschmack flüssiger. Zusätzlich habt ihr noch die Möglichkeit mit verschiedenen Kugeltypen mehr Schaden anzurichten. Pokémon und der Typenvorteil lassen schön grüßen.

Die K.I. im Spiel ist zur Abwechslung mal erstaunlich hilfsbereit. Solltet ihr also mal in die Situation gelangen, dass euch ein Aragami K.O. schlägt, eilen euch eure Teammitglieder zur Hilfe. Zwar kann das nicht endlos oft eingesetzt werden, da sich eure Lebenspunkte zur „quasi-Wiederbelebung“ vermindern, aber so seien euch ein paar Ausrutscher genehmigt, ohne, dass ihr frustriert gleich die ganze Mission neu starten müsst.

Das Online Co-op Feature funktioniert bestens und so ist es ein Leichtes, sich mit anderen Spielern um die Welt in eine Mission zu schmeißen. Das geht auch Cross-Plattform zwischen PlayStation 4 und PS Vita. Für ein sechs Jahre altes Spiel macht es auch heute noch einen tollen Eindruck. Natürlich sieht man immer wieder mal verwaschene Texturen und etwas altbackene Animationen, aber im Großen und Ganzen wurde dem Spiel ein respektables Remake verpasst.

WERTUNG: 7/10

Wir bedanken uns bei Bandai Namco für die Bereitstellung eines Testmusters.


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Written by: Michael Pölzl

Geschichten-aus-dem-Leben-Erzähler Wenn mein Handy läutet, lese ich zumeist Namen am Display, die mir schlaflose Nächte bereiten werden. Dieses Mal war es aber gar nicht mal so schlimm, denn es ging um ein Projekt, an dem viel Nostalgie hängt und zugleich ein Thema behandelt, welches genau meinen Nerv trifft: Videospiele! Meine Laufbahn in der Branche hat nun doch schon einige Jahre am Rücken und auch diesmal konnte ich nicht "Nein" sagen. Das Extraleben musste abermals eingeworfen werden und Continue wurde endlich Realität. Aber was mache ich hier eigentlich? Nunja, ich werde mein Auge auf alle technischen Dinge hier werfen und wohl auch das ein oder andere Mal über meine Geschichten aus dem Videospielleben erzählen. Und davon habe ich viele auf Lager, stay tuned! Ach und Leserpost ist natürlich immer willkommen: poelzl@continue-magazin.at