Das große Buch des kleinen Horrors

Horror-Fans aufgepasst! Das große Buch des kleinen Horrors wird euch künftig bei der Qual der Wahl an Filmabenden mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Dieser Horror geht durch Mark und bis zum Bein. Denn das Böse gibt’s in allen Größen – auch in XXS. Sie sind unter dem Bett, hinter dem Sofa, im Kühlschrank, und sie stehen vielleicht sogar in diesem Moment neben Dir oder kriechen gar in Deinem Hintern herum: Fiese kleine Killer sind überall!

Wenn Dich eine oder mehrere Killerpuppen angreifen, ist das eine »Toy Story« der schaurigen Art. Dazu kommen noch Horden an Gremlins, Critters, Ghoulies, Gnomen, Babies, Elfen, Lebkuchen, herrenlosen Händen und allerlei undefinierbaren kleinen Monstern, die unser Leben bedrohen, aber gleichzeitig zum Lachen und Staunen einladen. Das große Buch des kleinen Horrors versammelt ausnahmslos alle Filme, in denen kleine Fantasiewesen Terror verbreiten. Dabei wird vor nichts zurückgeschreckt, weder vor dem größten Trash und den tiefsten Untiefen der B- Filme und C-Filme noch vor seelenraubend schlechten Amateurproduktionen.

Es finden sich aber auch einige Kultfilme und viele hochqualitative »Tiny Terrors«, die unter anderen von Hollywood-Größen wie Roland Emmerich, Spike Lee, Oliver Stone, Guillermo del Toro und Steven Spielberg produziert wurden. Und neben bekannten Filmreihen wie Chucky, Puppet Master und Leprechaun gibt es allerlei noch viel obskurere Kleinode und wahre Schenkelklopfer zu entdecken.

Das Buch ist passend zu Halloween am 31. Oktober 2018 erschienen und als Taschenbuch über Amazon zu bestellen sowie auch in allen gängigen Buchläden erhältlich. Das eBook kann über den Mühlbeyer Filmbuchverlag bezogen werden.

Fazit

Nach der herausragenden Abhandlung des Vigilaten-Genres in Filmen und Videospielen (niedergeschrieben in seinem ersten Buch Hollywood Justice) konnte es der Autor Peter Vogl nicht lassen und begibt sich mit Das große Buch des kleinen Horrors erneut in eine schaurige und bislang recht spärlich erkundete Genre-Landschaft: den B- bzw. C-Movies mit kleinen Rackern als Antagonisten. Als absoluter Horror-Fanatiker war ich bereits gespannt auf diese Enzyklopädie, welche mir den ein oder anderen Geheimtipp vermitteln konnte. Horror-Klassiker, wie Freitag, der 13., A Nightmare on Elm Street oder auch Halloween kennt wohl jeder – doch was ist mit all den kleinen, vermeintlich harmlosen Killern, die in jedem Kinderzimmer lauern könnten? Genau dieses Thema wird umfangreich auf mehr als 454 Seiten in einer recht humorvollen und lockeren Schreibweise behandelt. Nicht selten kommt es vor, dass man sich plötzlich für Filme interessiert, die lediglich einen armseligen Stern als Bewertung kassierten, da es der Autor schafft, mit seinem “Schmäh” einen gewissen Anreiz zu versprühen. Eines sollte klar sein: die meisten Filme, welche dieses Buch umfasst, sind übelster Mist. Lichtblicke, wie Ghoulies, Chucky oder auch The Hand bieten aber die nötige, qualitativ hochwertige Abwechslung zum restlichen Programm, welches eher nur bei geselligen und “flüssigen” Abenden konsumiert werden sollte. Jeder Filmeintrag ist auch mit passenden Bilder beschmückt, wodurch man sich sofort einen Eindruck dessen machen kann, was einem eventuell den Schauer über den Rücken fahren lässt. Für mich als Fan des schlechten Geschmacks ist dieses Nachschlagewerk jedenfalls eine tolle Bereicherung für kommende Horrorabende vor dem TV und eine uneingeschränkte Empfehlung für Gleichgesinnte.

Wir bedanken uns beim Autor Peter Vogl und Mühlbeyer Filmbuchverlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

Written by: Michael Pölzl

Geschichten-aus-dem-Leben-Erzähler Wenn mein Handy läutet, lese ich zumeist Namen am Display, die mir schlaflose Nächte bereiten werden. Dieses Mal war es aber gar nicht mal so schlimm, denn es ging um ein Projekt, an dem viel Nostalgie hängt und zugleich ein Thema behandelt, welches genau meinen Nerv trifft: Videospiele! Meine Laufbahn in der Branche hat nun doch schon einige Jahre am Rücken und auch diesmal konnte ich nicht "Nein" sagen. Das Extraleben musste abermals eingeworfen werden und Continue wurde endlich Realität. Aber was mache ich hier eigentlich? Nunja, ich werde mein Auge auf alle technischen Dinge hier werfen und wohl auch das ein oder andere Mal über meine Geschichten aus dem Videospielleben erzählen. Und davon habe ich viele auf Lager, stay tuned! Ach und Leserpost ist natürlich immer willkommen: poelzl@continue-magazin.at