App der Woche #2 – Happy Touch

Als Elternteil fragt man sich oft, ob und wann man die Kids an Games heranführen will. Letztens habe ich von einem zweifachen Vater die Reihe von Happy Touch empfohlen bekommen und mich genauer mit den Titeln befasst.

Interessanterweise gibt es tatsächlich für fast jedes Alter Spiele (auf der Happy Touch Website sogar nach Alter sortiert), in erster Linie aber für iOS und nur in ausgewählten Fällen für Kindle und Android. Happy Touch bietet ein buntes Potpourrie an Spielen. Ich habe mir etwa Car Wash geladen, wo man geduldig ein Auto in 10 unterschiedlichen Stufen waschen muss, oder Puzzles, bei dem man verschiedene Tier-, Auto- oder Hausmotive in wenigen Puzzleteilen zusammensetzen kann. Es gibt auch Weihnachtslieder, wo die Musik (gern auch im Loop) abgespielt wird und man nur auf Wunsch Text und Noten einblenden lassen kann. Bei Tierwelten (1 + 2) findet man verschiedene Szenarien (Urwald, Wüste, Polar) vor, bei denen zum Setting passende Tiere gezeigt werden, die bei Berührung ihren typischen Laut von sich geben.

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Neben den Aufgezählten gibt es noch unzählige andere. Fehlerbildsuche etwa, Erste Wörter lernen oder Malen nach Zahlen. Praktisch alle Spiele sind zunächst kostenlos, in dieser Form allerdings auch zumeist umfangarm. Nur wenige bieten unentgeltlich freispielbare Features, wie etwa neue Autos. Es versteckt sich auch keine Kauffalle in Form eines riesigen „HIER GELD EINWERFEN“-Buttons, nur manchmal kann man (nach Eingabe eines „Sicherheitscodes“) z.B. Weihnachtslieder oder im Falle von Tierwelten 2 neue Settings nachkaufen. Da man sich die Spiele vorab ansehen kann und nur dann Geld einwerfen wird, wenn das Kind Gefallen an dem Game gefunden hat, ein vertretbares Modell. Ob man die Namensgebung immer großartig finden muss, steht auf einem anderen Blatt – mein Favorit „Holz Puzzle für Mädchen„. Groß sind die Games übrigens  nicht. Zwischen 20 und 80 MB in den Grundversionen ist auch für kleinere iPad/iPhone-Modelle ok.

Dieser Artikel wurde nicht von Happy Touch gesponsert. Da mein Umfeld gerade immer mehr Leben in die Welt setzt, wurde ich mehrfach auf dieses Thema angesprochen und wollte mir in Zukunft lange Erklärungen ersparen und einfach diesen Link schicken :). Duplo-Games sollen übrigens auch was taugen. Ein Bericht dazu folgt in Kürze. Ich brauch ne Pause!

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Continue-Fazit: ich selbst hatte einige Male das Vergnügen, einem Zweijährigen bei einigen der aufgezählten Spiele zuschauen zu können. Abgesehen davon, dass es schon fast gespenstisch ist, wie souverän sich Kids am iPad der Eltern ihre Games raussuchen und diese dann ohne viel zu überlegen bedienen können, jagt mir zwar immer noch einen leichten Schauer über den Rücken – da die Kids aber irgendwann mal meine Pension zahlen müssen, sollten sie möglichst rasch fit für die digitale Welt werden. Also am besten einen Abend lang mal ausprobieren und runterladen und sich dann mit dem Kind den neuen Herausforderungen stellen. Dark Souls 2 kann man dann ja in der ersten Klasse angehen 😉

Written by: Alexander Amon

Motivator Ich bin seit ca. 12 Jahren redaktionell mit Videospielen verbunden und war zuletzt Chefredakteur des Fachmagazins für Computer- und Videospiele consol.AT und ihren deutsch-schweizerischen Ableger consolPLUS. Aktuell bin ich PR Manager beim Spieleentwickler Sproing, gebe auf dieser Website allerdings nur meinen privaten Senf zur allgemeinen Situation ab. CONTINUE betreue ich redaktionell und emotional, diene in vielen Punkten als Ansprechpartner und Koordinator. Bei Fragen und/oder Anmerkungen schreiben Sie mir doch einfach an amon@continue-magazin.at. Besten Dank und bis bald.