Worms W.M.D

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Worms W.M.D Review

Auf der Nintendo Switch ist der Wurm drin.

Und das in absolut positivem Sinne, denn Worms landet endlich wieder auf einer Nintendo Konsole. Diesmal auch gleich zum Mitnehmen und mit allen bislang erschienenen Neuerungen. Worms W.M.D ist nämlich kein neues Spiel: dieses erschien bereits im August 2016 für PC und andere Konsolen. Es ist daher kein wirklicher Beinbruch, dass der Nintendo Switch Ableger etwas Verspätung aufweist. So kann man sämtliche Inhalts-Updates, wie den Feste- oder auch Befreiungs-Modus, bereits von Anfang an genießen. Worms W.M.D hat auch einige kleine Feinheiten im Gepäck, welche die Franchise, die bereits seit 1995 unermüdlich im Kampf ist, etwas aufpeppen. Egal ob Helikopter oder hüpfende Panzer: für ulkige und familientaugliche Action ist mit Sicherheit gesorgt. Die Formel bleibt dabei dieselbe, wie man sie schon kennt. Ihr könnt lokal oder online mit bis zu sechs Spielern gleichzeitig und einer Armee von bis zu acht Kriegswürmern in das Gefecht ziehen. Dabei eignen sich entweder separate Pro-Controller oder auch einzelne JoyCons, je nachdem, was man gerade zur Verfügung hat und welche Steuerung einem mehr zusagt. Das Ziel ist es, sämtliche gegnerischen Würmer dem Erdboden gleichzumachen, teils auf recht kreative Art und Weise. Die wunderschön gezeichnete 2D-Optik wird mit jedem Angriff nach und nach zerstört, wodurch sich das Spielfeld jederzeit ändert und eure Kämpfer auch mal quer durch die Gegend fliegen oder den Boden unter den .. äh .. Füßen verlieren können.

Die Waffenvielfalt reicht von Gatling-Guns über Bananenbomben bis hin zu Suizid-Schafen. Weiters haben es auch ulkige Utensilien aus anderen Team17-Spielen in das Spiel geschafft, wie beispielsweise aus Saints Row oder Yooka-Laylee. Selbst nostalgische und verloren geglaubte Hilfsmittel, wie das Ninja-Seil schafften es zurück in das Spiel, wodurch Worms-Veteranen genau so auf ihre Kosten kommen werden, wie Neulinge. Völlig neu sind hingegen jedoch Gebäude, die ihr nun betreten könnt, um ersehnten Schutz vor dem Beschuss zu suchen. Sollte ein Würmchen das Gebäude betreten, gibt sich das darin befindliche Labyrinth zu erkennen, wodurch Gegner, die sich hinter solchen Gebäuden verschanzt haben, nicht mehr unbedingt in Sicherheit fühlen sollten. Man könnte ja plötzlich unerwartet eins auf die Zwölf bekommen. Das Crafting ist ein weiteres Element des Spiels, welches den Ausgang vehement beeinflussen kann. Ihr könnt euch die herabfallenden Herstellungskisten schnappen, um so verbesserte Gegenstände, wie beispielsweise ein elektrisches Schaf oder einen Bazooka-Kuchen, herzustellen, mit denen ihr dann euren Widersachern einheizen könnt. Insgesamt habt ihr die Auswahl aus rund 80 Waffen, die, wie bereits erwähnt, aus nostalgischen als auch neuen Stücken besteht.

Um nicht aus der Übung zu kommen, bietet Worms W.M.D einige Trainings- bzw. Kampagnenmissionen oder auch Herausforderungen für Einzelspieler. Für den nötigen Kick und die regelmäßige Herausforderung bietet euch der Online-Modus auch Ranglistenspiele mit bis zu sechs Spielern auf einer Karte. Und damit keine Langeweile aufkommt, sind mit dem Weltraum auch noch ein neues Thema sowie neue Pilz- und Baumfesten mit von der Partie. Im kosmetischen Bereich dürft ihr euch auch noch über Anpassungen für euer Outfit sowie neue Grabsteine freuen, um die Trauerfeiern eurer gefallenen Mitstreiter würdig zu untermalen. Insgesamt ist Worms W.M.D wieder ein sehr gelungenes Spielchen für zwischendurch und kann nun nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs und vor allem mit der gesamten Familie genossen werden. Daher gibt es von uns nicht nur für Worms-Fans eine klare Empfehlung für eure geselligen Spieleabende!

Worms W.M.D für Nintendo Switch gibt es exklusiv als digitalen Download im eShop:
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Wir bedanken uns bei Team17 für die Bereitstellung eines Testmusters. Bitte beachtet auch unsere Wertungs-Richtlinien, an denen wir uns orientieren.


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The Good

  • Neue Waffen
  • Neue Vehikel
  • Große Waffenvielfalt
  • Gute Neuerungen im Gesamtpaket

The Bad

  • Im Handheld-Modus wegen der geringen Auflösung eher suboptimal zu spielen
8.5

Written by: Michael Pölzl

Geschichten-aus-dem-Leben-Erzähler Wenn mein Handy läutet, lese ich zumeist Namen am Display, die mir schlaflose Nächte bereiten werden. Dieses Mal war es aber gar nicht mal so schlimm, denn es ging um ein Projekt, an dem viel Nostalgie hängt und zugleich ein Thema behandelt, welches genau meinen Nerv trifft: Videospiele! Meine Laufbahn in der Branche hat nun doch schon einige Jahre am Rücken und auch diesmal konnte ich nicht "Nein" sagen. Das Extraleben musste abermals eingeworfen werden und Continue wurde endlich Realität. Aber was mache ich hier eigentlich? Nunja, ich werde mein Auge auf alle technischen Dinge hier werfen und wohl auch das ein oder andere Mal über meine Geschichten aus dem Videospielleben erzählen. Und davon habe ich viele auf Lager, stay tuned! Ach und Leserpost ist natürlich immer willkommen: poelzl@continue-magazin.at