SingStar Celebration

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SingStar Celebration Review

SingStar Celebration lädt zur Smartphone-Party ein.

SingStar dürfte wohl jedem ein Begriff sein, der schon mal annähernd etwas mit Videospielen zu tun gehabt hat. Der kleine, aber feine Unterschied zum handelsüblichen Karaoke ist jedoch, dass es sich bei den Musikstücken, die ihr feierlich nachsingen dürft, nicht um irgendwelche schlechten Cover-Versionen handelt, sondern um den „real deal“. Mit dem ausgewählten Lieblingssong kommt auch gleich noch das passende Musikvideo dazu. Fesch! Was noch fehlt sind die Mikrofone, welche diesmal jedoch nicht als separates Peripheriegerät beiliegen, sondern eure Smartphones diese Rolle einnehmen. Immerhin hat heutzutage ja schon jeder mindestens eines davon. Und dann geht es auch schon los. Die Auswahl der Songs beschränkt sich in dieser PlayLink-Reihe von Sony auf rund 30 verschiedene Rock-Pop-Klassiker der Musikgeschichte. Von Britney Spears über Amy Winehouse bis hin zu Oasis ist alles dabei, mit dem Musikfans etwas anfangen können. Entweder wühlt ihr euch durch die Auswahl am Bildschirm mittels Controller oder nutzt ganz einfach euer Smartphone, um die gewünschten Titel in eure Playlist aufzunehmen. Gespielt wird mit dem Mikrofon des Smartphones und am Spielprinzip selbst hat sich nicht viel geändert. Die Tonhöhen müssen korrekt getroffen werden, um Punkte zu erzielen und der Songtext wird ebenfalls farbig unterlegt, wenn es diesen zu singen gilt.

Am Ende gewinnt bekanntlich der Sänger mit den meisten Punkten, solltet ihr zu mehrt spielen (bis zu acht Spieler sind in den Party-Modi möglich). Alleine geht’s aber natürlich auch, solltet ihr eher von der schüchternen Sorte sein. Bei Bedarf könnt ihr dann auch den Videoclip von euch hochladen und über Social Media Kanäle teilen, solltet ihr eure PlayStation Kamera angeschlossen haben. Sollte euch nach einigen Trällerstunden mal die Auswahl der Songs zu klein werden, gibt’s immerhin noch den SingStar Store, in dem ihr mit weiteren knappen 900 Songs sicherlich für längere Zeit unterhalten sein werdet. Die Preisgestaltung ist auch recht fair gewählt, sodass ihr die meisten Songs für EUR 1,39 zukaufen könnt. Apropos unterhalten: die Community der SingStars ist ebenfalls recht unterhaltsam. Ihr könnt euch hochgeladene Gesangskünste von Leuten aus aller Welt und unterschiedlichsten Altersklassen ansehen und bei Bedarf auch mit einem Herz markieren. Wir hatten teilweise einiges zu lachen – nicht wegen der Gesangskünste, sondern eher wegen der teilweise recht ulkigen Performances. Was aber etwas negativ anzusehen ist, wäre die Tatsache, dass man sich durch den TV selbst hören kann und es keine Option gibt, dies abzuschalten. Das irritiert doch enorm beim Singen und war in Spielen wie Rock Band, Lips oder ähnlichen niemals ein Problem. Das muss unbedingt nachgebessert werden. Ansonsten ist SingStar Celebration ein recht unterhaltsames Party-Spiel für Zwischendurch, bei dem Musikfans auf ihre Kosten kommen werden.

Wir bedanken uns bei Sony für die Bereitstellung eines Testmusters. Bitte beachtet auch unsere Wertungs-Richtlinien, an denen wir uns orientieren.


Wer uns unterstützen möchte, kann über unseren Amazon-Partnerlink oder direkt über folgende Auswahl einkaufen. Der Preis bleibt unverändert; uns kommt jedoch ein kleiner Betrag zugute, über den wir uns natürlich freuen würden 🙂

The Good

  • Alles mit dem eigenen Smartphone spielbar
  • Unterstützung der PlayStation Kamera
  • Community Videos
  • Große Songauswahl auch im Store zu fairen Preisen

The Bad

  • Keine Option zum ausblenden des Halls der eigenen Stimme
  • Sonst recht wenig Umfang
7

Written by: Michael Pölzl

Geschichten-aus-dem-Leben-Erzähler Wenn mein Handy läutet, lese ich zumeist Namen am Display, die mir schlaflose Nächte bereiten werden. Dieses Mal war es aber gar nicht mal so schlimm, denn es ging um ein Projekt, an dem viel Nostalgie hängt und zugleich ein Thema behandelt, welches genau meinen Nerv trifft: Videospiele! Meine Laufbahn in der Branche hat nun doch schon einige Jahre am Rücken und auch diesmal konnte ich nicht "Nein" sagen. Das Extraleben musste abermals eingeworfen werden und Continue wurde endlich Realität. Aber was mache ich hier eigentlich? Nunja, ich werde mein Auge auf alle technischen Dinge hier werfen und wohl auch das ein oder andere Mal über meine Geschichten aus dem Videospielleben erzählen. Und davon habe ich viele auf Lager, stay tuned! Ach und Leserpost ist natürlich immer willkommen: poelzl@continue-magazin.at