Pokémon: Let’s Go, Pikachu! und Let’s Go, Evoli!

By on on Reviews, 2 More

Pokémon: Let’s Go, Pikachu! und Let’s Go, Evoli! Review

Ein Erlebnis “on the GO”.

Seit der Ankündigung der Nintendo Switch gab es für viele Spieler nur ein Spiel, auf das sie sehnsüchtig warteten: Pokémon. Doch die Ankündigung dessen ließ länger auf sich warten, als gedacht. Schuld daran, war der Zweifel seitens Game Freak, ob die Nintendo Switch doch tatsächlich erfolgreich sein könnte. Daher entschloss man sich lieber weiterhin am Nintendo 3DS rumzutreiben. Doch damit ist nun endlich Schluss, mit Pokémon: Let’s Go, Pikachu! und Pokémon: Let’s Go, Evoli! sind nun die zwei ersten Rollenspiel-Abenteuer für Nintendos Hybridkonsole erschienen, die vielleicht nicht unbedingt Hardcore-Fans der Franchise glücklich machen werden, aber definitiv jene, die mit Pokémon bislang nichts oder nur recht wenig zu tun hatten – vor allem aber Pokémon GO Spieler. Wir hatten unseren Pokéball Plus und das quietschvergnügte Pikachu geschnappt und sind nun mit unserem Eindruck wieder von der bereits dritten Reise durch Kanto zurück.

Pokémon: Let’s Go, Pikachu! und Pokémon: Let’s Go, Evoli! stellen, wie erwähnt, das bereits zweite Remake der Originalspiele dar. Nach Feuerrot und Blattgrün, welche die ursprünglich in Japan erschienenen Rot und Grün in neues Gewand gezaubert hatten, ist nun auch Gelb an der Reihe, um in glorreichem Glanz zu erstrahlen. Und man hält sich diesmal auch ziemlich genau an das Erfolgsrezept von damals. Es gibt lediglich die ersten 151 Pokémon zu fangen, ihr könnt sämtliche Mini-Monster auch als Begleitschutz nutzen und auch das Team Rocket samt Jessie & James sind wieder mit von der Partie. Die Welt von Kanto bietet euch sonst leider keine versteckten oder neuen Geheimnisse, wie es bei vorangehenden Remakes immer wieder mal der Fall war. Dafür erstrahlt diese in einem fabelhaften neuen Anstrich, welcher perfekt mit dem Art-Design der Franchise einher geht. Es fühlt sich alles wie aus einem Guss an, wodurch man ziemlich schnell und unkompliziert in diese Fantasiewelt gezogen wird. Doch es ist kein klassisches Abenteuer, indem sich alles um IV-Werte und versteckte Fähigkeiten dreht. Es ist vielmehr ein komprimiertes und vereinfachtes Abenteuer geworden, welches sich vom mobilen Erfolgshit Pokémon GO inspirieren hat lassen. Demnach liegt auch der Fokus weniger auf den Kämpfen, sondern auf dem Fangen von Pokémon. Dafür nutzt ihr entweder den Gyro-Sensor im Handheld Modus oder euren JoyCon bzw. den Pokéball Plus. Der Fangbildschirm erinnert stark an jenen aus Pokémon GO, welcher euch das Pokémon präsentiert, in welches ihr hineingelaufen seid. Dieses steht jedoch nicht mehr nur starr rum, wie dies bislang der Fall war, sondern hüpft fröhlich vor sich und erschwert euch somit euer Vorhaben.

Ihr könnt verschiedene Beeren einsetzen, um die Aktivität zu reduzieren oder auch eure Erfolgschancen zu erhöhen. Wenn ihr euren Moment erkannt habt, simuliert ihr mit dem Controller eurer Wahl und einer dementsprechenden Geste, den Wurf eines Pokéballs auf das Pokémon. Je nach Zielgenauigkeit erhöht ihr auch eure Erfolgsaussicht auf einen Fang. Diesen könnt ihr dadurch beeinflussen, indem ihr in einen sich immer kleiner werdenden Kreis trefft. Je kleiner dieser wird, desto höher euer Fangmultiplikator. Habt ihr euch erst mal an diese neue Fang-Technik gewöhnt, funktioniert das prinzipiell ganz gut und steigert auch die Immersion der Vorstellung, ein waschechter Pokémon-Trainer zu sein. Aber dann gibt es eben jene Momente, in welchen ihr den Ball nach links werft und dieser im Spiel aber nach rechts fliegt. Ein weiteres Mal dann wieder genau umgekehrt. Leider ist, wie schon so oft bemängelt, die Bewegungssteuerung der JoyCon-Controller nicht mit jener der Nintendo Wii zu vergleichen. Somit muss man leider immer wieder solche Aussetzer in Kauf nehmen. Folglich war es auch der Handheld-Modus meine bevorzugte Wahl zu spielen, da das Zielen per Gyro-Sensor und einem simplen Druck auf den A-Knopf weitaus besser funktionierte.

Dafür muss man das Spiel aber für die Möglichkeit loben, alles mit einem einzigen Controller spielen zu können. Ihr habt die Wahl zwischen dem rechten bzw. linken JoyCon oder dem Pokéball Plus. Vor allem Letzteres ist für frisch gebackene Eltern, wie mich, ein enormer Vorteil, wenn man das Kleinkind am Arm hält. Das Spiel benötigt nicht mehr als einen JoyStick, um sich zu bewegen, den A-Knopf um zu bestätigen, den B-Knopf, um abzubrechen und den Y-Knopf, welcher spezielle Menüs öffnet. Die Verteilung auf den JoyCon-Controllern ist klar, aber auch der Pokéball Plus bietet all diese Belegungen. Drückt ihr den Stick in den Pokéball, wird dieser als A-Knopf registriert. Der B-Knopf befindet sich an der roten Oberseite und Y betätigt ihr, indem ihr den Pokéball schüttelt. Nach rund 30 Stunden Spielzeit und je einem Drittel davon mit all den genannten Steuerungsmöglichkeiten kann ich sagen, dass diese alle zufriedenstellend funktionieren, auf Dauer aber der Handheld-Modus mein Favorit bleiben wird.

Neu ist auch, dass die Pokémon nicht mehr zufällig auftauchen, wenn ihr durch hohes Gras rennt oder euch in finsteren Höhlen rumtreibt. Diesmal tauchen diese auf der Oberwelt auf und ihr könnt selbst entscheiden, welche Pokémon ihr gerne fangen möchtet und welchen ihr lieber aus dem Weg geht. Eine angenehme Änderung, welche ich auch für zukünftige Spiele der Franchise erhoffe. Leider bleibt euch aber auch nichts anderes übrig, als alles wegzufangen, was euch vor die Füße tritt, da normale Kämpfe gegen andere Trainer nicht die nötigen Erfahrungspunkte bringen, um rasch im Level zu steigen. Das ist auch gleichzeitig ein Kritikpunkt, welcher schwer ins Gewicht fällt. Meine Ziel war es folglich, allen Trainern irgendwie auszuweichen, da diese meine kostbare Zeit stehlen und de facto nichts bringen. Ein oftmals mühsamer Kampf, welcher am Ende nur 200XP bringt, kann halt nicht mit einem fabelhaften Fang eines Pokémon mithalten, welches mir oft bis zu 2.500XP in nur einem Bruchteil der Zeit brachte.

Natürlich spielt da auch mit, dass ich immer wieder dasselbe Pokémon gefangen hatte. Fängt man nämlich mehrmals das gleiche Exemplar in Folge, so erhöht man seine Fang-Kette. Ab einer Fang-Kette von 31 Fängen beeinflusst dies die IV-Werte der neu erscheinenden Pokémon massiv und auch schillernde Pokémon haben eine erhöhte Chance euch zu begegnen. Solch ähnliche Methoden gab es bereits in beinahe allen Pokémon-Spielen der letzten Jahre. Diesmal ist es aber besonders einfach geworden, nach einem ausgezeichneten Pokémon Ausschau zu halten. Schillernde Pokémon kann man nun auch bereits in der Oberwelt erkennen, da diese das korrekte 3D-Modell mit den passenden Farben aufweisen und mit einigen funkelnden Sternen ausgestattet sind. Leider werden diese in eurer Pokémon-Liste wiederum nicht korrekt angezeigt, was sich meinem Verständnis entzieht. Es sind diese kleinen Dinge, welche mich ärgern, da man dem Spiel an manchen Stellen den fehlenden Feinschliff anmerkt. Prinzipiell finde ich es auch eine eher seltsame Design-Entscheidung, wie das Interface und die Menüs gehandhabt wurden.

Diese reißen einen immer wieder mal komplett raus, da sämtliche Pokémon- und Gegenstands-Icons mittels pixeliger 2D-Sprites angezeigt werden, wo der Rest des Spiels in vollem 3D samt HD-Grafiken erstrahlt. Das passt ganz und gar nicht zusammen, soll aber nur das geringste Übel darstellen. Viel mehr nervt es, dass von nun an alles in eine Box geschmissen wird und man keine Möglichkeit der Abgrenzung vorfindet. Die Pokémon-Boxen wurden auf eine einzige reduziert und damit leidet die Übersicht, wie auch schon in Pokémon GO, massiv darunter. Ihr könnt diese zwar sortieren, aber die Möglichkeit, spezielle Teams in eigene Boxen unterzubringen, ist leider dahin. Bei den Gegenständen war man sich auch nicht ganz sicher, wie man diese organisieren möchte. Es gibt zwar eigene Boxen für Entwicklungssteine, Beeren & Co., aber manche Items liegen einfach nicht kategorisiert in der Übersicht. Für mich als einen Ordnungs-Monk ein Graus. Für jemanden der nur Pokémon GO gewohnt ist, aber wohl kein schwerer Beinbruch.

Prinzipiell ist das Kämpfen aber ohnehin in den Hintergrund gerückt und der Fokus auf das Fangen so stark geworden, dass man ständig mit dem Verschicken von überflüssigen Pokémon beschäftigt ist. Diese bringen euch, sofern ihr sie an Prof. Eich für seine Forschungszwecke schickt, unterschiedliche Bonbons, mit denen ihr wiederum die Statuswerte eurer Schützlinge verbessern könnt. Nichtsdestotrotz bleibt ja ein gewisser kompetitiver Aspekt des Spiels nach wie vor erhalten. Spätestens bei den Top Vier kommt es wieder auf eure taktische Meisterleistung an, wenn ihr die unterschiedlichen Pokémon-Typen gegeneinander ausspielen müsst. Aber außerhalb der Arenen bleibt das Kämpfen ansonsten leider recht uninteressant. Das ist wohl auch der Tatsache geschuldet, dass das Spiel mittlerweile kein Gefüge mehr von durchdachten Entscheidungen bildet. War es vormals eine Herausforderung mit maximal sechs Pokémon durch die Welt zu schreiten und Trainer für Trainer zu besiegen, in der Hoffnung, dass man es wohlauf bis zum nächsten Pokémon-Center schafft, so ist das mittlerweile kein Thema mehr. Man hat nun jederzeit Zugriff auf bis zu 1.000 Pokémon, welche man nach Belieben ins Team nehmen kann. Seit Sonne & Mond und nun auch in Let’s GO ist es auch möglich, während der Top Vier oder in anderen Arenen, Pokémon zu tauschen. Man muss sich dazu nicht mal mehr im Pokémon-Center befinden und kann daher jederzeit ein neues Team von einem anderen Spieler tauschen oder seines von ihm heilen lassen. Heilen bedeutet nicht nur das Auffüllen der Kraftpunkte, sondern auch der Angriffspunkte für jede Attacke. Wobei man Letzteres auch alleine schafft, indem man die mittlerweile unendlich oft einsetzbaren TMs benutzt. So kann man eine Attacke ohne verbleibender Angriffspunkte mit einer TM-Attacke überschreiben und gegebenenfalls diesen Vorgang wiederholen, um die ursprüngliche Attacke wieder aufgefüllt zur Verfügung zu haben. Das funktioniert natürlich nur, wenn man die gewünschte Attacke per TM erlernen kann. Aber da ich mit meinem Mew gekämpft hatte, welches ohnehin alle TM-Attacken erlernen kann, war das kein Problem. Ihr seht also, was für ein Chaos das alles durch die “Casualisierung” geworden ist und warum das Spiel für Pokémon-Veteranen nicht mehr als ein einfacher Zeitvertreib bleibt.

Weiters findet man auch keine Möglichkeit mehr vor, Pokémon zu züchten und dadurch eventuell ein kompetitives Exemplar zu erhalten. Auch das Fischen hat es nicht ins Spiel geschafft und wurde durch die Fähigkeit, auf dem Wasser zu surfen ersetzt. Ebenfalls schmerzlich vermisst werden einige Quality-of-Life-Verbesserungen, welche Sonne & Mond zu einem so verdammt guten Spiel gemacht hatten, wie beispielsweise die Anzeige, ob eine Attacke auf das gegnerische Pokémon Effektivität ausweist oder eben nicht. Zumindest hat man die Abschaffung der VMs beibehalten, welche Attacken waren, die man nur durch den Attacken-Verlerner wieder wegbekam. Diese wurden durch “Geheime Fähigkeiten” ersetzt, welche das gleiche bewirken, aber jederzeit aus dem Menü ohne spezielle Attacke ausgelöst werden können. Außerdem kann man nach einmaligem Durchspielen nun auch auf seinem Glurak, Aerodactyl oder auch Dragoran durch die Lüfte gleiten und so schnellere Wege einschlagen oder auch auf Vogel-Pokémon-Jagd gehen. Ein recht nettes Feature, welches im Post-Game durchaus Gefallen findet. Aber leider ist es recht mühsam zu aktivieren, da man jedes mal ins Menü zu seinem Team wechseln muss, um das Pokémon entweder aus seinem Pokéball zu holen oder es wieder reinzuschicken. Eine schnelle Aktivierung dessen, wie es beispielsweise in Sonne & Mond möglich war, sucht man leider vergebens.

Abschließend bleibt wohl nur noch die Performance zu erwähnen. Das Spiel läuft eigentlich durchgehend recht flüssig und kommt ohne lange Ladezeiten aus. Lediglich an einigen Stellen spürt man im Handheld-Modus, dass irgendetwas nicht ganz rund läuft, wenn die Bildwiederholfrequenz ins Bodenlose sinkt. Vor allem im Vertania Wald scheint das Spiel große Probleme zu haben. Aber es ist generell kein Problem, welches dauernd auftritt und den Spielspaß auf diese Weise in irgendeiner Form senken würde.

Natürlich sei auch noch der GO Park erwähnt, welcher die Safari-Zone im Spiel ersetzt. Habt ihr es bis nach Fuchsania City geschafft, könnt ihr Pokémon GO mit Pokémon: Let’s Go, Pikachu! und Pokémon: Let’s Go, Evoli! verbinden, um so eure mobil gefangenen Monster auf die Nintendo Switch zu transferieren. Dort gelangen diese dann in einen der 20 Parks, welcher jeweils maximal 50 Pokémon beherbergen kann. Um eines davon in euer Team aufzunehmen, müsst ihr dieses leider zuerst fangen. Leider, weil eine solche Art von Transfer bereits von Generation III auf IV (einmal sechs Pokémon pro Tag) bzw. IV auf V (ein sinnloses Fang-Minispiel) eine absolute Tortur waren. Diesmal müsst ihr jedes Pokémon einzeln ansprechen und danach fangen. Zumindest könnt ihr dies versuchen, denn was ich bislang noch nicht erwähnt hatte, ist, dass jedes Pokémon jederzeit auch flüchten kann. Egal, ob ihr gerade eine Beere einsetzt oder der Ball bereits geworfen ist – das Pokémon hat seinen eigenen Willen. Das ist auch im Park nicht anders. Abgesehen davon, dass ihr gut und gerne mal um die 100(!) Bälle für ein legendäres Pokémon verschwenden werdet, wird der Fang-Vorgang immer wieder durch das sinnlose Fliehen der Pokémon unterbrochen. Sinnlos, weil dieses direkt nach der Flucht wieder vor euren Füßen steht – dort, wo es auch schon gestanden hat, als ihr es angesprochen habt. Wer dennoch die Muse dazu hat, der sei herzlich dazu eingeladen. Aber bitte das nötige Kleingeld für all die verschossenen Pokébälle nicht vergessen.

Fazit

Pokémon: Let’s Go, Pikachu! und Pokémon: Let’s Go, Evoli! lassen mich mit Bauchschmerzen zurück. Einerseits finde ich es erfrischend anders und als nach wie vor regelmäßiger Pokémon-GO-Spieler ist es schön zu sehen, dass die Franchise einen neuen Weg einschlägt. Aber all die kleinen Dinge, die in der Entwicklung übersehen wurden und das Spiel somit zu einem wenig herausfordernden machen, bringt mir einen fahlen Beigeschmack. Ich hatte dennoch wundervolle 30 Stunden mit dem Spiel verbracht, die ich nicht missen möchte. Es ist ein völlig neuer Ansatz, auf den man sich aber erst einlassen muss. Für jemanden, der jahrzehntelang Pokémon-Spiele nicht nur konsumiert, sondern inhaliert hat, ist es insgesamt zu wenig, um auf lange Zeit motivieren zu können. Aber die erstaunlich hohe Anzahl an Pokémon-GO-Spielern, die sich nun eine Nintendo Switch samt Spiel gekauft haben, lässt mich verblüfft zurück. Eines muss man Nintendo lassen: sie haben es geschafft, Spieler nicht von der Konsole auf das Smartphone zu locken, sondern genau umgekehrt. Dafür gebührt ihnen Applaus, welcher auch ein wenig andauern darf. Ich schließe meinen Bericht mit ehrlichen Worten ab: seid ihr ein Hardcore-Pokémon-Fan, dann werdet ihr womöglich nicht das in der Let’s-Go-Reihe finden, nachdem ihr vermutlich sucht. Pokémon-GO-Spieler und all jene, denen Pokémon bislang immer zu komplex war, werden ein neues Lieblingsspiel finden. Eine allgemein gültige Wertung für Pokémon: Let’s Go, Pikachu! und Pokémon: Let’s Go, Evoli! zu finden, ist daher ein unmögliches Unterfangen. Aber entscheidend bleibt am Ende ohnehin immer euer Bauchgefühl. Mir hat’s gefallen, auch wenn ich berechtigte Kritik über die vermurksten Aspekte regnen lasse, in der Hoffnung, Game Freak für weitere Let’s-GO-Ableger zu motivieren, diese noch besser zu machen.


Wir bedanken uns beim Publisher für die Bereitstellung eines Testmusters. Bitte beachtet auch unsere Wertungs-Richtlinien, an denen wir uns orientieren.

Wer uns unterstützen möchte, kann über unseren Amazon-Partnerlink oder direkt über folgende Auswahl einkaufen. Der Preis bleibt unverändert; uns kommt jedoch ein kleiner Betrag zugute, über den wir uns natürlich freuen würden :)

Pokémon: Let’s Go, Pikachu! für Nintendo Switch
Pokémon: Let’s Go, Pikachu! + Pokéball Plus für Nintendo Switch
Pokémon: Let’s Go, Evoli! für Nintendo Switch
Pokémon: Let’s Go, Evoli! + Pokéball Plus für Nintendo Switch
Pokéball Plus
Nintendo Switch Pokémon: Let’s Go, Pikachu! Bundle
Nintendo Switch Pokémon: Let’s Go, Evoli! Bundle

The Good

  • Neue, erfrischende Ideen für Pokémon
  • Der neue Art-Style passt perfekt zur Franchise
  • Steuerung mit nur einem Controller möglich
  • Auch zu zweit im Co-op-Modus spielbar
  • Pokémon erscheinen nun in der Oberwelt und man kann selbst entscheiden, welches davon man fangen möchte

The Bad

  • Viele Verbesserungen aus Sonne & Mond werden vermisst
  • Kämpfe sind obsolet geworden
  • Das UI ist etwas gewöhnungsbedürftig und wirkt mit seinen 2D-Sprites etwas deplatziert
  • Der Transfer von Pokémon von GO auf die Switch hätte weniger mühsam ausfallen können
  • Kein Brüten und kein Fischen sind nur zwei Punkte der Kürzungen, die Hardcore-Fans enttäuschen werden
8

Written by: Michael Pölzl

Geschichten-aus-dem-Leben-Erzähler Wenn mein Handy läutet, lese ich zumeist Namen am Display, die mir schlaflose Nächte bereiten werden. Dieses Mal war es aber gar nicht mal so schlimm, denn es ging um ein Projekt, an dem viel Nostalgie hängt und zugleich ein Thema behandelt, welches genau meinen Nerv trifft: Videospiele! Meine Laufbahn in der Branche hat nun doch schon einige Jahre am Rücken und auch diesmal konnte ich nicht "Nein" sagen. Das Extraleben musste abermals eingeworfen werden und Continue wurde endlich Realität. Aber was mache ich hier eigentlich? Nunja, ich werde mein Auge auf alle technischen Dinge hier werfen und wohl auch das ein oder andere Mal über meine Geschichten aus dem Videospielleben erzählen. Und davon habe ich viele auf Lager, stay tuned! Ach und Leserpost ist natürlich immer willkommen: poelzl@continue-magazin.at