Frantics

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Frantics Review

Partyspaß mit dem Smartphone.

Die PlayLink-Reihe von Sony ist mittlerweile auf ein schönes Spielepaket herangewachsen. Die Idee all dieser Games ist einfach und simpel: jeder mit einem Smartphone kann mitmachen. Frantics reiht sich dabei als kleines Party-Gemetzel in die PlayLink-Reihe ein und sorgt durchaus für unterhaltsame Stunden. Mit den ulkigen Knetmasse-Charakteren und einem sehr schrägen Humor ist für Spaß für die gesamte Familie oder auch Freunde, die mit Videospielen bislang nichts am Hut hatten, gesorgt. Jeder wählt einen Charakter oder kann sich diesen auf Basis einen Selfie-Schnappschusses vorschlagen lassen. Danach folgen einige Minispiele, die mittels Bewegungssteuerung des Smartphone oder per Eingabe am Bildschirm gesteuert werden. Prinzipiell müsst ihr darauf achten, als Sieger aus dem Wettkampf hervorzugehen. Dabei wird euch euer Talent wenig helfen, da sich die Spiele oftmals etwas schwammig steuern lassen, um allen den selben Vorteil Nachteil zu geben. Immerhin soll das Spiel am Ende einige Lacher hervorrufen und die Spieler nicht frustrieren, da “Mr. Videospiel” persönlich zum wiederholten Male den Sieg errungen hat. Demnach ist die Spieleauswahl und das Verhalten der Steuerung in diesem Falle ausnahmsweise mal besser so. In Gruppen von 2-4 Spielern dürft ihr so eine Vielzahl an Minispielen absolvieren und am Ende sogar noch ein wenig schummeln.

Euer Spieleleiter, der Cognac trinkende Fuchs, gewährt euch durch gesammelte Münzen aus Minispielen nämlich den ein oder anderen Vorteil. Habt ihr im Hürdenlauf eure Gegner in die Hindernisse gestoßen oder beim Fallschirmsprung die Bombe an eure Mitstreiter weitergereicht und so mit Leichtigkeit einen Münzstapel angehäuft, könnt ihr shoppen gehen. Das gestaltet sich jedoch nicht so einfach, wie im Supermarkt. Ihr nehmt immer wieder an einer Auktion teil, bei denen ihr entweder eine bestimmte Anzahl an Münzen auf Items bieten könnt oder all-in gehen müsst. Der Höchstbieter erhält am Ende den Zuschlag und darf sich somit einen gewissen Vorteil erschaffen, indem er ein Item erhält, welches das Rad nochmals wenden könnte. Der Rest geht leer aus. Gewinnt ihr im Übrigen Spiele, erhaltet ihr eine Krone, die zum finalen Showdown wiederum als Leben gelten. Habt ihr genügend gesammelt, könnt ihr euch also mit einem gewissen Puffer ins Gefecht stürzen. Doch wie auch schon in Mario Party, an welches sich das Spiel wohl angelehnt hat, gibt es manchmal auch Mitleids-Kronen an jene, die die letzten Plätze zieren, um das Ganze etwas auszugleichen. Mit dem Charme des Hosts und der Vielzahl an Spielen sowie deren Simplizität für jedermann ist Frantics definitiv ein Hingucker auf Partys. Es haut einen zwar nicht vom Hocker, aber letztendlich soll es ja Spaß machen und das tut es allemal. Für rund 20 Euro kann man schon mal zuschlagen, um eingeschlafene Feten zu retten. Von uns gibt’s jedenfalls den Daumen nach oben.


Wir bedanken uns beim Publisher für die Bereitstellung eines Testmusters. Bitte beachtet auch unsere Wertungs-Richtlinien, an denen wir uns orientieren.

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The Good

  • Einige lustige Minispiele
  • Liebevolle Präsentation
  • Für jedermann geeignet

The Bad

  • Keine wirkliche Tiefe in den Minispielen
7

Written by: Michael Pölzl

Geschichten-aus-dem-Leben-Erzähler Wenn mein Handy läutet, lese ich zumeist Namen am Display, die mir schlaflose Nächte bereiten werden. Dieses Mal war es aber gar nicht mal so schlimm, denn es ging um ein Projekt, an dem viel Nostalgie hängt und zugleich ein Thema behandelt, welches genau meinen Nerv trifft: Videospiele! Meine Laufbahn in der Branche hat nun doch schon einige Jahre am Rücken und auch diesmal konnte ich nicht "Nein" sagen. Das Extraleben musste abermals eingeworfen werden und Continue wurde endlich Realität. Aber was mache ich hier eigentlich? Nunja, ich werde mein Auge auf alle technischen Dinge hier werfen und wohl auch das ein oder andere Mal über meine Geschichten aus dem Videospielleben erzählen. Und davon habe ich viele auf Lager, stay tuned! Ach und Leserpost ist natürlich immer willkommen: poelzl@continue-magazin.at

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